Interviews
Interviews
Ein Interview mit Rober Pattinson kann man hier lesen.
Robert hat Blut geleckt!
Robert Pattinson, der TWILIGHT-Hauptdarsteller, ist seit Brad Pitts Rolle in „Interview mit einem Vampir“ einer der aufregendsten Untoten, die die Leinwand gesehen hat. Schon während der Dreharbeiten zum Film feierten ihn die Fans frenetisch. Der deutsche Kinostart lässt noch bis zum 15. Januar 2009 auf sich warten. Lola van Loo traf Robert aber schon jetzt. Mit rosigen Wangen saß sie genau neben ihm und konnte sich von seinen Starqualitäten überzeugen.
Hallo Robert, wie fühlt es sich an, ein Teenie-Idol zu sein?
Es fühlt sich nicht an, wie etwas, das ich kenne. Es wird mir erzählt, aber ich merke keinen Unterschied. Es ist so merkwürdig, dass es so schnell kam. Ich habe nicht wirklich erwartet, dass das passiert. Speziell nicht bei diesem Film. Es ist absolut konfus.
Wie viele Mädchen wollen, dass Du sie beißt?
Niemand hat genaue Angaben. (lacht) Ich bekomme wirklich viele Biss-Anfragen. Es ist verrückt. Aber ich habe es noch nicht gemacht. Die Mädchen bitten mich zwar, es zu tun. Aber ich sage immer, dass es aus rechtlichen Gründen nicht geht. Sie sind dann enttäuscht. Aber ich sage dann immer: „Du willst nicht wirklich, dass ich dich beiße, also sei nicht traurig.“ (lacht)
Bei dem ganzen Rummel um dich, hattest du je Bedenken, die Erwartungen der Fans nicht zu erfüllen?
Glücklicherweise wusste ich nicht, dass ich so viele Fans habe, als ich filmte. Ich hatte während des Drehs keine Ahnung, was auf mich zukommen würde. Ich fühlte keinen Druck von anderen außer von mir selbst, denke ich. Ich versuchte einfach, den Film gut zu machen. Und ich habe dabei nicht auf andere Meinungen gehört außer auf Catherines. Das ist was ganz anderes, jetzt, wo so viele Menschen den Film sehen und beurteilen. Das ist irgendwie etwas beängstigend.
Kristen sagt, sie fühle keinen Druck.
Wirklich? Ich fühle mehr Druck und Verantwortung als bei meinen vorherigen Projekten. Während ich filmte, fühlte ich gar keinen Druck. Dafür aber jetzt! Die Leute achten mehr darauf, was du tust und sagst. Und eine Menge Leute sagen dir, was du zu tun hast und lieber lassen solltest. Mein privates Leben ist viel eingeschränkter als noch vor drei Monaten. Man muss tatsächlich aufpassen, was man über bestimmte Dinge sagt, weil die Menschen jetzt wissen, wer Du bist. Sie urteilen mehr, auch über noch so kleine Dinge. Es ist wirklich verrückt, so schnell da hinein gezogen worden zu sein und sich darauf sofort einstellen zu müssen.
Im Vorfeld zum Dreh: was hast du zuerst gelesen - die Bücher oder die Romane?
Zuerst habe ich die Drehbücher gelesen und dann kam auch schon das Casting. Kristen und Catherine mochte ich sofort. Ich wollte unbedingt den Film machen, unabhängig davon, wie die Bücher sind. Ich dachte, dass es eine gute Arbeit ist. Die Bücher habe ich dann zwei Tage nach dem Casting gelesen.
Wie hast du dich auf die Rolle vorbereitet?
Ich lebte etwa 2 ½ Monate allein in Oregon und war ganz auf mich gestellt. Ich habe mich von meinen Freunden und meinem Leben in London praktisch abgeschottet. Ich wollte mich ausgegrenzt fühlen. Und ich versuchte lange Zeit mit niemandem zu sprechen. Das war meine Vorbereitung: mich vom Rest der Welt ausgeschlossen zu fühlen. (lächelt) Schauspieler machen komische Sachen, um sich auf Rollen vorzubereiten. Und man weiß nie, ob es das Richtige ist. Du folgst dem einfach, weil es alles ist, was du hast.
Hast Du mit Stephenie Meyer über deine Rolle und die Geschichte gesprochen?
Ein wenig, ja. Sie kam ab und an zum Set und sie gab mir ein unveröffentlichtes Script, geschrieben aus der Perspektive Edwards. Sie schien glücklich über das Projekt, kam zum Set und hatte in alles Einblick. Ich sprach nicht allzu viel mit ihr. Vielleicht hätte ich es machen sollen. (lacht)
Es war wohl ausreichend. Schließlich wollen Millionen von jungen Mädchen und Frauen, dass du sie des Nachts besuchst, und es gibt schon Vergleiche mit James Dean.
Oh, wow! Ist das so?
Was denkst du über diesen Hype?
Es ist etwas beängstigend. Umso mehr Menschen dich sehen und beurteilen, desto mehr werden deinen nächsten Job beurteilen. Du hast das Gefühl, dass du nicht mehr viele kreative Risiken eingehen kannst. Oder besser gesagt, du kannst sie noch eingehen, aber es ist dann vielmehr ein Wagnis. Wenn du erfolgreiche Jobs machst und um deine Person so viel Wind gemacht wird, wirst du dafür aber eher für einen großen Film angeheuert. Es ist ein Segen wie ein Fluch, denke ich. Aber wenn man einen guten Job machen will, versucht man sich nicht darum zu kümmern, was andere sagen. Man hofft nur, dass man machen kann, was man will.
Edward kann Bellas Blut nicht widerstehen. Wie ist es bei dir? Gibt es in deinem Leben etwas, dem du nicht widerstehen kannst?
(überlegt lange) Hmmm. Nicht wirklich. Ich habe kaum Sehnsüchte. Ich kann vielen Dinge widerstehen. Ich bin langweilig (lacht).
Wünscht sich das Film-Studio, dass Single bleibst?
Oh, nein. Es ist ja nicht so, dass ich für Disney oder so arbeite. Ich denke nicht, dass irgendjemand sich wirklich darum schert. Es ist nur merkwürdig, dass jetzt fremde Mädchen dich auf der Stelle mit dir verabreden wollen. Oder auch Männer. Ich wurde kürzlich mit meinem Manager fotografiert und dann stand da: Wer ist der mysteriöse Mann? Dabei war es nur mein Manager. Voll verrückt. (lacht)
Was denkst du, ist so besonders an Edward?
Ich kann mir kaum vorstellen, wie man so besessen sein kann von seinem Charakter. Ich fragte viel Fans, warum sie Edward toll finden. Die meisten sagten, weil er so sexy ist. Und einige sagten, es die Art ist, wie er Bella liebt. Ich denke, das ist der Grund. Und das kann ich verstehen. Es ist die emotionale Beziehung zwischen Bella und Edward.
Du hast zwei Songs zum Film beigesteuert: „Never think“ and „Let Me Sign“. Wie kam es dazu?
Mein bester Freund Sam Bradley schrieb „Let Me Sign“. Er ist ein großartiger Musiker. „Never think“ schrieb ich bereits letztes Jahr, weil ich Musik machen und etwas hinter mir lassen wollte. Es ist eigenartig, dass die Songs nun im Film sind. Es ist mir ein Rätsel, wie das passiert ist. Aber Catherine fand es nun mal gut.
Werden wir in Zukunft musikalisch mehr von Dir hören?
Erst einmal nicht. Es sieht nicht gut aus, wenn man als Schauspieler auch singt. Dann denken die Leute schnell, man würde versuchen, seine Musikkarriere auf dem Rücken eines Films aufzubauen. Außerdem habe ich nicht genug Songs für ein Album. Ich brauche ein Jahr, um einen Song zu schreiben. Deshalb lasse ich das lieber erst einmal. (lacht)
Danke, für das Interview und viel Spaß beim beißen... äh, Autogramme geben.
dreht ihr den 4teil überhaupt noch